Sehenswürdigkeiten in Flensburg

Als erste sei hier das Warzeichen Flensburg genannt:

Das Nordertor

weitere Sehenswürdigkeiten sind :

Kompagnietor

Die alten Kaufmannshöfe in der Flensburger Innenstadt

Der Oluf Samson Gang

Der Nordermarkt

Johnanniskirche

Marienkirche

Nikolaikirche

Heiligengeistkirche

Reste des Franziskanerklosters

West Indien Speicher

 

Theater 

Archive und Bibliotheken 

Flensburg ist Sitz mehrerer Bibliotheken und Archive.

Museen 

  • Museumsberg - Museum für schleswigsche Kunst- und Kulturgeschichte.
  • Schifffahrtsmuseum - Museum für Schifffahrt und Schiffbau.
  • Rummuseum - Geschichte der Rumstadt Flensburg (im Schifffahrtsmuseum).
  • Naturwissenschaftliches Museum - Tier- und Pflanzenwelt des nördlichen Schleswig-Holsteins.
  • Museumshafen Flensburg - 1979 gegründeter Verein zur Wiederherstellung und Infahrthaltung traditioneller Segelschiffe und anderer historischer Wasserfahrzeuge.
  • Museumswerft Flensburg - Segelschiffbau wie im letzten Jahrhundert und „Werft für Kinder“.
  • Salondampfer Alexandra - Verein zur Infahrthaltung und Betrieb des letzten seegehenden deutschen Salondampfers von 1908.
  • Klassische Yachten Flensburg (KYF) - 2006 gegründeter Verein zur Präsentation klassischer Yachten als schwimmende und in Fahrt befindliche Anschauungsobjekte für die Öffentlichkeit
  • Fischereimuseum - Initiative des Fischereivereins am alten Fischereihafen.
  • Phänomenta - Natur und Technik erleben und begreifen.
  • Gerichtshistorische Sammlung - im Landgericht Flensburg.
  • Bergmühle - Verein zur Erhaltung der historischen Windmühle von 1792.
  • Johannesburger Heimatstube - Dokumente, Bilder und Schriften aus Ostpreußen.
  • Wehrgeschichtliche Ausbildungszentrum der Marineschule Mürwik.
Der Willy-Brandt-Platz
St. Nikolai-Kirche
Der Nordermarkt
Häuser am Südermarkt
Am ehemaligen Marinestützpunkt befindet sich heute Sonwik mit seinen modernen Wasserhäusern am neuen Yachthafen.

Bauwerke 

Flensburg verfügt über eine gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten früherer Jahrhunderte. Charakteristisch ist die Lage parallel zum Wasser. Drei der vier Altstadtkerne erstrecken sich entlang dieser Nord-Süd-Achse an der Förde. Der Bauboom der Kaiserzeit führte zwar zu einer teilweisen Verbauung der Altstadt, aber ohne deren Struktur zu zerstören, und führte bemerkenswerte Stadterweiterungen mit sich. Im Zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben, setzte sich in Flensburg wie andernorts nach dem Zweiten Weltkrieg eine Baupolitik durch, die sich von den altstädtischen Strukturen lösen und die Innenstadt im Stil der Zeit neu gestalten und mit überdimensionierten Verkehrsbauten überziehen wollte. Dies konnte zwar wegen Geldmangels verhindert werden, doch führte die Planungsunsicherheit zum Verfall insbesondere der nördlichen und der östlichen Altstadt. Zahlreiche Altbauten verschwanden und wurden durch unangepasste Neubauten ersetzt. Dieser Trend wurde erst gegen Ende der 1970er Jahre gestoppt. Trotz erheblicher Verluste bietet Flensburg immer noch das Bild einer weitgehend geschlossen erhaltenen Altstadt im Tal, an die sich die Erweiterungen der Gründerzeit auf den Anhöhen gut anfügen.

  • Johanniskirche, älteste Kirche der Stadt, 12. Jahrhundert
  • Marienkirche, hochgotisch, barock umgestaltet, Turm von 1885, wertvolle Ausstattung
  • Nikolaikirche, gotische Hauptkirche, berühmter Orgelprospekt von Hinrich Ringeringk
  • Heiliggeistkirche, ehemalig Kapelle des Hospitals zum Heiligen Geist
  • Franziskanerkloster, Reste von 1263
  • Nordertor, Wahrzeichen der Stadt
  • Kompagnietor erbaut 1602, Schifferkompagnie und Hafentor
  • Alt-Flensburger Haus, Elternhaus der Brüder Eckener, Norderstraße 8
  • Flensborghus, ein ehemaliges Waisenhaus, heute dänisches Kulturzentrum, Norderstraße 76
  • Zahlreiche Kaufmannshöfe, vom alten Hauptstraßenzug Holm-Große Straße-Norderstraße abgehend, die größte architektonische Besonderheit der Stadt
  • Südermarkt mit dem ältesten Haus der Stadt
  • Nordermarkt mit dem Schrangen und Neptunbrunnen
  • Rote Straße mit schönen Handwerkerhöfen
  • Jürgenstraße mit dem Gängeviertel, frühere Vorstadt
  • Oluf-Samson-Gang, malerische Gasse mit kleinen Fachwerkhäusern, das historische „Rotlichtviertel“ Flensburgs
  • Speicherlinie
  • Schiffbrücke
  • geringe Reste der Stadtmauern, an der Nikolaikirche und am Franziskanerkloster
  • Bergmühle und Johannismühle
  • Deutsches Haus, Versammlungs- und Veranstaltungshalle im Zentrum
  • Hauptbahnhof, 1929 fertig gestellt
  • Rathaus, siebzehnstöckiger Kubus von 1964, 1997 totalrenoviert
  • Westindienspeicher
  • Zuckerspeicher

Verlorene Bauten 

  • Gertrudenkirche, Kirche der Ramsharde, nach Reformation eingegangen, Friedhof bis 1822 erhalten
  • Jürgen-Hospital, nach Reformation aufgegeben, heute steht dort die neue St. Jürgen-Kirche
  • Duburg, Stadtburg aus dem 15. Jahrhundert
  • Altes Rathaus, 15. Jahrhundert, Rathausstraße, 1883 abgerissen
  • Ständehaus, Rathaus und Appellationsgericht, 1850-64 politisches Zentrum des Herzogtums Schleswig, 1964 einem Kaufhausneubau gewichen
  • Speicher Johannisstraße 78, 1945 durch Bombe zerstört
  • Tore und Stadtbefestigungen wie das Rote Tor oder das Friesische Tor
  • Idstedt-Löwe, Denkmal auf dem Alten Friedhof, 1862 enthüllt, 1866 nach Berlin abtransportiert, seit 1945 in Kopenhagen, in Berlin-Heckeshorn steht ein Kopie von 1869 (siehe Flensburger Löwe).
  • Bismarck-Brunnen, Südermarkt (1906)
  • Indigohof, Angelburger Straße heute C&A, abgebrochen in den 70er Jahren
  • Kattsund, Bebauung östlich und südlich der Nikolaikirche, abgebrochen um 1905
  • Englischer Bahnhof und Preußischer Staatsbahnhof, heute: ZOB
  • Flensburger Hafenbahn

Sonstige Sehenswürdigkeiten 

  • Flensburger Förde
  • Alter Friedhof, schöne Parkanlage mit bemerkenswerten Grabdenkmälern des 19. Jahrhunderts
  • Christiansenspark, Überrest eines sehr großen Landschaftsparks
  • Volkspark im Osten der Stadt
  • Marienhölzung (dänisch: Frueskov) im Westen der Stadt
  • Klueser Wald mit Verlauf nach Wassersleben
  • Hafenspitze
  • Rummelgang, Grüne Oase mit Fördeblick

Regelmäßige Veranstaltungen 

Rumregatta
  • März : Flensburg unplugged (jährlich)
  • April/Mai: Folk Baltica (jährlich)
  • Mai/Juni: Rumregatta (jährlich)
  • Mai/Juni: Dänisches Jahrestreffen (Årsmøde) (jährlich)
  • Juni: Rote-Straße-Fest (jährlich)
  • Juli: Dampf-Rundum (alle zwei Jahre)
  • Juli/August: Flensburger Hofkultur (jährliches Sommerkulturprogramm)
  • August: Flensburg Nautics (seit 2004 alle zwei Jahre)
  • Oktober: Flensburger Kurzfilmtage (jährlich)
  • Oktober: Apfelfahrt des Museumshafen (jährlich)
  • Dezember: Weihnachtsmarkt (jährlich)
  • Duburg-Flohmarkt.

Religionsgemeinschaften 

Seit der Eingemeindung vonTarup ist die Adelbyer Kirche (oder Johanniskirche) aus dem 11. Jahrhundert die älteste Kirche Flensburgs

Evangelische Christen:

Die evangelischen Gemeinden Flensburgs gehören zur Nordelbischen oder Dänischen Kirche.

Die Stadt gehörte im Mittelalter zum Bistum Schleswig. Die Reformation wurde 1526 mit der ersten lutherischen Predigt in Sankt Nikolai eingeführt. 1540 entstand die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein, die sich im Jahre 1977 mit den Landeskirchen in Lübeck und Hamburg zurNordelbischen Kirche vereinigte. Heute gehören die deutschen Kirchengemeinden der Stadt (sofern sie nicht Mitglied einer Freikirche sind) zum Sprengel Schleswig. Die dänischen Gemeinden sind seit 1920 in derDänischen Kirche in Südschleswig zusammengeschlossen. Deren Hauptkirche ist die Heiliggeistkirche in der Altstadt.

Katholische Christen:

Im 19. Jahrhundert siedelten wieder Katholiken in der Stadt. Im Jahre 1899 wurde die katholische Pfarrkirche St. Marien erbaut. Nachdem das Bistum Schleswig bereits seit der Reformation nicht mehr existierte, gehörten die katholischen Gemeinden Flensburgs zum Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen. 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins auf Grund des Preußischen Konkordates von 1929 dem Bistum Osnabrück eingegliedert. Aus den nördlichen Gebieten dieses Bistums entstand 1993 das neue Erzbistum Hamburg. Die Pfarrgemeinden der Stadt Flensburg gehören innerhalb der Erzdiözese Hamburg zum Dekanat Flensburg.

Freikirchliche Gemeinden:

Juden:

Seit einigen Jahren besteht wieder auch eine kleine jüdische Gemeinde in der Stadt

Mormonen:

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist mit einer Gemeinde in der Stadt vertreten

Zeugen Jehovas:

Die Zeugen Jehovas sind mit einer Gemeinde vertreten.

Moslems:

In Flensburg gibt es eine islamische Gemeinde, die über eine eigene Moschee verfügt.